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Führungserfahrung/-kompetenz!

2025

Als ich beim letzten Mal dachte, viel größere Herausforderungen können kaum kommen, kam das Corona-Virus gepaart mit der Starkregenkatastrophe und hat mir bestätigt, dass Führungskraft zu sein ein sehr komplexes Themenfeld ist mit immer wieder überraschenden Entwicklungen. 

Doch auch diese Herausforderung konnte ich durch meinen gelebten Führungsstil mit Vertrauen und Beteiligung meistern. Wir haben im Rathaus unsere Dienstgeschäfte aufrecht erhalten können mit ganz wenig Ausnahmen. In der Starkregenkrise haben alle mit angepackt und gezeigt, was wir zu leisten im Stande sind! Die Belegschaft hat die auch teilweise einschränkenden Entscheidungen aufgrund gelebter Transparenz verstanden und mitgetragen und am Ende erkennen dürfen, dass dies gute Entscheidungen für die herausfordernde Zeit waren.

 

Ich durfte demnach noch weiter an meinen Aufgaben wachsen und verfüge demnach über einen großen Erfahrungsschatz, die kommenden Herausforderungen als Führungskraft auch meistern zu können. 

Tatsächlich warteten auf mich als Führungskraft sehr schwierige Aufgaben. Zuerst musste mit voller Kraft die Flüchtlingswelle in 2016 durch die gesamte Belegschaft gestemmt werden. Gleichzeitig hatte ich wichtige Personalentscheidungen zu treffen, die für das ganze Haus von Bedeutung waren. 

Es galt dann ein faires Beurteilungs- und Bewertungssystem einzuführen, um die Gehaltsstruktur nicht mehr nach Zuruf sondern nach bewertbaren Leistungen zu gestalten.

 

Ich habe jedes Sachgebiet selbst geführt, Prozesse langsam verändert und s0 für eine Effizienzsteigerung gesorgt. Mit 5 Mitarbeitern weniger als 2009 erledigen wir mehr Aufgaben als 2009. Das ist eine Qualität, die nur mit motivierten Mitarbeitern zu bewerkstelligen ist. 

 

Dafür habe ich bspw. die Verwaltung und den städtischen Bauhof wieder aneinander herangeführt, um die Effizienz zu verbessern. Ich habe ein Betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert und durch eine Organisationsuntersuchung den Bauhof so ausgestattet, dass er zukunftsorientiert ausgerichtet ist. 

 

Dies alles bedingte eine über die maßen notwendige Kommunikation. Es galt die Belegschaft maximal mitzunehmen, damit die Entscheidungen auch getragen werden. Die Führung durch Vertrauen hat sich mehr als bewährt. 

 

Ich denke die Fakten sprechen für sich und zeigen auf, dass die Art meiner Führung zum Erfolg führt und ich auch in diesen viereinhalb Jahren wieder viel hinzugelernt habe, um weiter eine gute Führungskraft zu sein.

2020

Bei einem Bürgermeister sollte eine ausgeprägte Personalführungskompetenz ausgebildet sein. Diese bedeutet, Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen zu wollen und dabei das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Meine Begeisterung, Verantwortung zu übernehmen, durfte ich schon ab meinem 15. Lebensjahr als ausgebildeter Fußballtrainer mit damals 6-8jährigen, fußballbegeisterten Kindern einsetzen. Diese Leidenschaft verfolgt mich bis heute, so dass ich beispielsweise in Schmidt vier Jahre lang alleinverantwortlich die A-Junioren auf Ihrem Weg in den Herrenfußball begleiten durfte und nun aufgrund des Stundenpensums meines Fernstudiums meine Leidenschaft durch ein tolle Teamunterstützung noch den Mädels und Jungs des Jahrganges 2005 widmen kann. Zusätzlich habe ich über Stationen wie Schießoffizier und Ausbilder im Schützenverein oder Gespannführer eines hochklassigen Schiedsrichterteams im privaten Umfeld bereits vielfältige Erfahrungen sammeln können.

Während meiner Bundeswehrzeit wuchs diese Verantwortung nun auch im beruflichen Kontext von Jahr zu Jahr, so dass ich als Ausbildungsleitung zweimal sozialverträglich Einheiten auflösen und verlegen musste und in meinen letzten zwei Jahren als Staffelfeldwebel und Innendienstleiter im Materialdepot Mechernich SAP einführen durfte. Dabei wurden mir in der Spitze bis zu 200 Soldaten und zivile Angestellte anvertraut, für die ich sowohl den Verwaltungsdienst geleitet, die Ausbildung durchgeführt als auch die Personalbearbeitung organisiert habe. Aus diesem Grund war es nur konsequent im Studium den Bereich Personalführung und Qualitätsmanagement zu wählen. Denn schon damals war mir klar, dass ich in naher Zukunft wieder Verantwortung übernehmen möchte.

 

Eine weitere Grundvoraussetzung für einen Bürgermeister stellt dessen  Kommunikationsfähigkeit dar. Er muss in der Lage sein, auf die verschiedenen Bedürfnisse eines jeden Gesprächspartners einzugehen und zielgruppenbezogen auch vielleicht komplexe Sachverhalte vermitteln zu können. Diese Fähigkeit durfte ich als Führungskraft, Ausbilder und Vorgesetzter schon bei der Bundeswehr erlernen, aber auch die schon beschriebenen Freizeitaktivitäten, hier vor allem die Schiedsrichterei, waren wahrlich eine gute Möglichkeit, sich in Kommunikation zu üben und daran zu wachsen. Meinen Kommunikationsfähigkeiten wurde dann auch in der Stadtverwaltung Düren vertraut, so dass ich direkt nach Abschluss meiner Ausbildung in die Projektleitung der Rathaussanierung eingebunden wurde. Bei der Stadt Nideggen darf ich diese Fähigkeiten neben den sehr kommunikationsreichen Ordnungsamtsaufgaben gerade auch als Standesbeamter über das normal geforderte Maß hinaus ausleben.

 

Im Bereich des Ordnungsamtes muss diese Fähigkeit dann vermehrt im Bereich des Konfliktmanagements eingesetzt werden, so dass auch diese wichtige und notwendige Sparte bei mir schon mit vertieften Erfahrungen versehen ist. Dieses Potenzial durfte ich mir zusätzlich über die schon beschriebenen Stationen in meiner Laufbahn aneignen. Gerade als Vorgesetzter in aufzulösenden Einheiten oder auch bei der Betreuung von den damals noch nicht „freiwillig“ Wehrdienst Leistenden. Sicherlich werden in Nideggen auch in Zukunft nicht nur positive Entscheidungen zu vertreten und mitzuteilen sein, jedoch kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger sowie jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter darauf verlassen, dass diese Entscheidung einerseits sehr gut überlegt und durchdacht ist, andererseits auch in geeigneter Form übermittelt wird.

2015

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